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Wie mobil Chicken Nuggets heute wirklich sind?

Wie mobil Chicken Nuggets heute wirklich sind?

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23. Mai 2014
eCommerce, Mobile Commerce
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Mobile und eCommerce, 2 Begriffe die uns mittlerweile ständig begleiten. Fügen wir die Begriffe zusammen – mobile eCommerce – so sprechen wir hier von einem aktuell stark wachsenden Trend. Sowohl Tablet als auch Smartphone werden zum Online-Einkauf und somit oft auch gleich schon zum mobilen Bezahlen genutzt. Somit müssen Shop-Betreiber und Zahlungsplattformen ihre Hausaufgaben machen, und dem User die bestmögliche mobile Version ihrer Dienste zur Verfügung stellen. Dies ist leider oft noch nicht der Fall!

Verglichen mit dem 1. Quartal 2013, konnte der mobile US-eCommerce 2014 seinen Anteil am gesamten eCommerce-Bereich um 35% erhöhen. Obwohl sich auch in Südtirol mittlerweile mehr im Bereich elektronischer Handel/Handelsverkehr tut, müssen sich doch viele Betriebe fragen, ob sie diesen weltweiten Trend und somit auch Chance für neue Vertriebswege, nicht total verschlafen.

Mobile Shopping, voll im Trend

Mobile Shopping, voll im Trend
Bildquelle: http://gizmorati.com/wp-content/uploads/2014/01/iBeacon-shopping-1024×575.jpg

Laut einer bundesweiten Online-Umfrage des deutschen E-Commerce-Verbandes und der Creditreform Boniversum GmbH, hat sich die Nutzung mobiler Geräte beim Einkaufen innerhalb des letzten Jahres noch einmal stark gesteigert. Waren es im Frühjahr 2013 noch 40% der Smartphone-Besitzer, welche das Gerät zum mobilen Einkauf verwendeten, waren es im Frühjahr 2014 bereits 6 von 10 befragten Personen = 57%, welche mobil einkauften. Also ein starkes Plus von 17%, das sollte jedem Unternehmer zu denken geben. Die Umfrage wurde bei Personen im Alter zwischen 18 und 69 Jahren durchgeführt.

Beim Bezahlen sind die traditionellen Bezahlwege wie etwa Rechnung auf dem Rückzug. Payment Dienstleister hingegen legen kontinuierlich zu. Neben der Kreditkarte sind Dienste und Wallets sehr beliebt, wie z.B.

  • PayPal
  • Google Wallet
  • Moneybookers/Skrill
  • Click&Buy
  • u.w.m.

Welcher Dienst dann für den Online-Einkäufer der Richtige ist, bleibt dahingestellt und ist oft sicher auch Gewohnheits- und Vertrauenssache. Für den Shop-Anbieter selbst gilt aber immer noch: Auf jeden Fall mehrere Bezahlmodi anbieten, damit der größtmögliche Besucher- und Nutzerkreis abgedeckt ist.

Quick Mac-App © McDonald’s Österreich

Quick Mac-App © McDonald’s Österreich

Dass die Nachfrage nach E-Food steigt, haben wir bereits in meinem früheren Artikel gesehen. Auch sehr interessante Projektanfragen in diese Richtung bestätigen uns diesen Trend. Neben Amazon Fresh setzt jetzt auch McDonald’s Österreich auf dieses Pferd. Ab sofort können Interessierte (in Österreich) die neue App QuickMac herunterladen (aktuell für iOS und Android) und nutzen. Mit dieser App kann dann bequem die nächste Filiale in der Nähe gesucht werden und mobil bestellt, sowie bezahlt werden (Paybox, Paypal oder Kreditkarte). Geliefert wird die Bestellung allerdings noch nicht. Der User holt sich seine Bestellung, unter Vorzeigen seines Bestellcodes, ganz einfach in der Filiale ab. Also so mobile wie die Bestellung sind die Chicken Nuggets dann doch noch nicht, aber das kann ja noch werden.

Wir sehen, das Thema eCommerce ist und bleibt ein heißes Eisen. Immer häufiger wird quer durch alle Altersgruppen online und mobile gekauft. Südtirols Betriebe arbeiten mit Sicherheit immer noch gut und auf hohem Niveau, sollten sich aber bereits jetzt Gedanken über zukünftige Vertriebswege machen. Ein Start in 5 Jahren wird wohl schon reichlich spät sein!

Sie haben noch Fragen zum Thema eCommerce? Dann melden Sie sich einfach bei uns, wir beraten Sie gerne.



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