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Webseiten im Tourismus

SiMedia
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2. April 2012
eTourismus, Internet-Tourismus, Urlaubsportale
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Beim Aufbau einer Website gilt es vielerlei Dinge zu beachten. Eine Website im Bereich Tourismus – also vor allem Hotelwebsites – zu erstellen, das erfordert jedoch noch etwas zusätzliches Know How.

Worauf gilt es also ganz allgemein zu achten? Folgende Punkte sind (neben SEO und Content) besonders für Tourismus-Webseiten wichtig:

  • Emotionalität
  • Usability
  • Buchungsweg
  • Social media & Bewertungen

Urlaubslust erzeugen, Buchungen generieren

Welches ist das oberste Ziel einer jeden Tourismuswebseite? Na ganz klar: Sie muss Lust auf Urlaub machen, um in letzter Konsequenz möglichst viele Buchungen zu generieren. Dem Ziel kommt näher, wer eine Reihe von gestalterischen Prinzipien beachtet: So sollte Ihre Seite großformatige, emotionale Fotos enthalten und warme Farben verwenden, die Besucher in Urlaubsstimmung versetzen. Denn eines steht fest: Ohne ansprechendes Design und aussagekräftige Bilder wird eine Buchung seitens des Besuchers unnötig erschwert.

Ganz in diesem Sinne ist auch das Bemühen zu verstehen, den Buchungsweg so einfach wie möglich zu gestalten. Das heißt, dass unter jedem Angebot auch ein Anfragebutton platziert werden sollte, damit der Besucher so einfach wie möglich eine Anfrage abschicken kann und sich nicht durch unzählige Seiten klicken muss.

Auch alles andere als unwesentlich in diesem Zusammenhang: Die Unterkunftssuche und eine Suche im Allgemeinen sollten zentral und groß ausgerichtet sein. In punkto Suche und Buchung ist es weiter vorteilhaft, die Suche mit einer „von“-„bis“-Auswahlmöglichkeit auszustatten. Zum Beispiel: Die spezifische Suche nach einem Hotelzimmer von 50 – 100€, da viele Besucher ihren Urlaub einem gewissen Budget zuordnen und gezielt in einem Preissegment suchen.

Orientierung leicht gemacht

Was die Navigation anbelangt, so soll diese klar und sauber strukturiert sein. Eine Breadcrumb-Navigation (Brotkrümelnavigation) sollte auch vorhanden sein, um dem Besucher stets zu zeigen, wo er sich gerade befindet. Die Navigationstitel müssen sauber gestaltet sein, sprechende URLs und interne Verlinkungen gilt es ebenso zu berücksichtigen.

Als überaus hilfreich in Sachen Navigation erweisen sich auch Karten. So empfiehlt es sich, mit Maps samt integrierten Zusatzinformationen zu arbeiten. Auf diese Weise wird es dem Besucher ermöglicht, sofort zu sehen, wo die Stadt, das Gebiet oder der jeweilige Beherbergungsbetrieb liegen, für welche er sich interessiert. Damit kann sich der Gast einen ersten groben Überblick verschaffen.

Sicherlich kennen Sie das Problem: Ziehen sich Text oder Seitenaufbau einer Webpräsenz weit nach unten, muss „ewig“ gescrollt werden. In solchen Fällen macht es Sinn, am Ende der Seite die wichtigsten Themen zu verlinken oder nochmals das Breadcrumb-Menü anzuführen, um ein umständliches Nach-Oben-Scrollen zur weiteren Navigation zu vermeiden. Zwar könnte man dies auch mit einem beweglichen Menü, welches mit nach unten scrollt, lösen, der Nachteil hierbei ist allerdings, dass der Blick des Besuchers auf diese Weise verstärkt auf das Menü gelenkt wird und nicht auf den wichtigeren Inhalt.

Social Media und Bewertungsportale

Facebook, Holidaycheck & Co. Im Bereich Social Media gilt: Je mehr über Sie diskutiert wird, desto besser. Kommunizieren Sie mit Ihren Kunden auf Augenhöhe, freuen Sie sich über und erwidern Sie Lobes- und Dankesworte, nehmen Sie Kritik ernst und reagieren Sie unmittelbar darauf. Wie Sie Facebook als gewinnbringendes Marketinginstrument einsetzen können, das steht in unserem Facebook-Leitfaden zum Nachlesen.

Ähnliches gilt für Bewertungsplattformen. Animieren Sie Ihre Gäste auf seriöse Weise, auf HolidayCheck, TripAdvisor oder anderen Portalen eine Bewertung Ihres Hauses abzugeben. Tunlichst vermeiden sollten Sie es, Kunden für positive Bewertungen Anreize – welcher Art auch immer – in Aussicht zu stellen. Stattdessen sollten Sie sich mit jeder Bewertung inhaltlich auseinandersetzen. Wenn nötig, richtigstellen, was richtigzustellen ist, und ansonsten Kritik als Chance zur Verbesserung begreifen.

Fazit: Es gibt also reichlich Faktoren, die bei der Erstellung und Verwaltung einer touristischen Website beachtet werden müssen. Zwar gelten diese Richtlinien auch für andere Webseiten, jedoch sind vor allem die Benutzerfreundlichkeit (Usability), ein möglichst einfach gestalteter Buchungsweg und nicht zuletzt auch der Faktor Emotionen, welche eine solche Seite vermitteln soll und muss, weit wichtiger als bei reinen Informationsseiten. Ganz zu schweigen vom Thema Hotel-Bewertungen.

Foto: Shutterstock
 



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