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#webinale – Ein Rückblick von Ivan, Monika & Nadia

#webinale – Ein Rückblick von Ivan, Monika & Nadia

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19. Juni 2015
eMarketing, UX & Webdesign, Webdesign-Trends
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Samstag & Sonntag: Flug und Workshop mit Jonas Hellwig

Samstagmorgen ging es für uns los nach München, wo wir unseren Flug nach Berlin hatten. Am Sonntag besuchten wir im Rahmen der Webinale einen Workshop von Jonas Hellwig. Beim Workshop „Gestaltung und Code – CSS, SVG und Co.“ hat Jonas uns neue Techniken gezeigt, wie man grafische Bestandteile einer Website über Code realisieren kann. Er hat uns auch interessante Tipps und Tricks für den „Design in the Browser“-Workflow mitgegeben.

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Montag, Tag 1: Keynote von Rohit Talwar

Offizieller Start der Webinale war der Montag. Los ging‘s um 09:00 Uhr, nach dem Frühstück im Hotel, rein in die U-Bahn und auf zum Maritim Hotel, wo die Webinale stattfand. Zur Eröffnung wurde das Programm der Webinale vorgestellt und beschrieben. Anschließend hielt Rohit Talwar eine interessante Keynote über die Entwicklung und Zukunft des Internets und der Technologie („Internet of people, Internet of things, Internet of places„). Laut ihm ist es sehr wahrscheinlich, dass bereits in den nächsten Jahren künstliche Intelligenz, Roboter, Hologramme oder Video-Tattoos auf den Markt kommen. Schon beängstigend, aber gleichzeitig spannend.

Den restlichen Tag haben wir uns aufgeteilt, weil es vorkam, dass sehr interessante Vorträge zur gleichen Zeit stattfanden. Hauptschwerpunkt des ersten Tages war aber bestimmt alles rund um das responsive Design. Diesbezüglich haben wir wertvolle Tipps und Inputs erhalten, wie wir die Performance noch schlanker halten können. Außerdem wurde auch darüber gesprochen, wie man responsive Seiten für den Nutzer noch benutzerfreundlicher gestalten kann.

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Dienstag, Tag 2: SVG, Apps, Tablet-Optimierung, Responsive Design

Tag zwei begann mit SVG, den Scalable Vector Graphics. SVG bieten die Möglichkeit, Grafiken und Logos durch skalierbare Dateien (SVG) zu ersetzen. In der Session wurden die Möglichkeiten aufgezeigt, wie man beispielsweise mit CSS die Farbe (oder auch deren Klassen) modifiziert, nachdem die Datei gespeichert wurde. Klarerweise wurden hier auch die problematischen Seiten aufgezeigt, wie etwa die Kompatibilität mit den diversen Browsern.

Die nächste Session „Beyond the Planet of Apps“ behandelte die Thematik Apps. Nur knapp 60 % der Apps auf Smartphones werden monatlich genutzt. Apps bieten zwar die Möglichkeit, User zu tracken, und machen es oft einfacher, bestimmte Dienste zu nutzen, jedoch müssen Apps für verschiedene Betriebssysteme entwickelt werden und wenn sie nicht wirklich intuitiv und einfach zu bedienen sind, machen sie keinen Sinn. In dieser Session wurde eine alternative Möglichkeit gezeigt, wo durch erweiterte Browser-APIs einige Apps ersetzt werden bzw. die Funktionalität von Apps durch diese APIs verbessert werden kann.

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Als Nächstes ging es um die Thematik Tablet-Optimierung. Hier erklärte Dennis Herzberger, worauf man achten muss, mit praktischen Beispielen sowie einer eigenen Studie. Wie werden welche Buttons wo platziert, damit der Website-Besucher diese gleich sieht und sie auch am liebsten sofort anklicken würde. Auch wurde das Thema Above-The-Fold für Tablets behandelt, also was auf den ersten Blick nach dem Laden der Website auf einem Tablet sichtbar sein soll und was nicht unbedingt auf Anhieb gesehen werden muss.

In einer interessanten Session am Nachmittag erklärte Sandra Kleine, dass responsive nicht gleich responsive sei. Denn wenn eine Website für Google als „für Mobilgeräte optimiert“ erkannt wird, heißt dies noch längst nicht, dass sie dies auch ist. Anhand einiger Praxisbeispiele wurde gezeigt, wie groß und an welchen Positionen die Haupt-Call-To-Action-Buttons platziert werden sollen, dass man bei Texten und Call-To-Action-Links beachten muss, dass sie nicht zu nahe beieinanderliegen, damit auch „Wurstfinger-Menschen“ die Website problemlos bedienen können.

Mittwoch, Tag 3: UX, Performance, Agentur-Organisation

Wie an den beiden vorangegangenen Tagen ging’s wieder um 9.00 Uhr mit den Vorträgen auf der Webinale los. Da mehrere verschiedene Themen an diesem Tag angesprochen wurden, haben wir uns wieder aufgeteilt, um so viele Sessions wie möglich zu besuchen. Die Hauptthemen waren UX, Performance und die Organisation von Agenturen.

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So ging es z.B. beim Vortrag von Hannes Ley um die Symptome eines kranken Systems einer Kreativagentur wie Orientierungslosigkeit, Wirtschaftlichkeit, Strukturlosigkeit, Ergebnisqualität und darum, wie das Erfolgsmodell aussieht.

In der Session von Agnieszka M. WalorskaAnticipatory Experiences“ wurde kurz darauf eingegangen, was UX in Zukunft leisten muss. Derzeit reagieren die Anwendungen hauptsächlich auf die Nutzeraktionen, doch der Trend geht in die Richtung, die Aktionen vorherzusehen. Da ist z.B. der Kleiderschrank mit dem Kalender verbunden und schlägt mir das passende Outfit für meine Termine und das aktuelle Wetter vor. Also sollen bereits die Bedürfnisse des Users befriedigt werden, bevor er selbst sich aktiv damit beschäftigt. Durch diesen Vorgang steigt sicherlich anfangs die Begeisterung eines jeden Nutzers: „Wow, genau das habe ich gebraucht!“ Wo aber liegt die Grenze? Was ist gut, erträglich oder vielleicht schon nicht mehr zumutbar, unheimlich? Woher weiß „er“ das? Sind wir irgendwann wie ferngesteuert?

Bei der letzten Keynote waren wiederum fast alle Besucher anwesend, und so nutzte der Veranstalter die Gelegenheit, um sich bei den Teilnehmern, Speakern und Sponsoren zu bedanken und sich zu verabschieden, mit den Worten: „Die Webinale 2016 würde sich freuen, alle wieder begrüßen zu dürfen!“

Eines steht fest: Auch wir würden uns freuen, wieder mit dabei zu sein!

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Link zur offiziellen Website: www.webinale.de

Weitere Fotos: https://www.flickr.com/photos/sunds-media/sets/72157654273788440/



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