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Silver Ager und Teenies unterwegs in den sozialen Netzwerken

Silver Ager und Teenies unterwegs in den sozialen Netzwerken

SiMedia
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20. Februar 2015
Allgemein, eMarketing, Social-Media-Marketing
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Allgemein ist bekannt, dass Facebook vor allem bei den Jugendlichen nicht mehr so der Renner ist, wie es einmal der Fall war. Das weltweit größte Social Network ist einfach nicht mehr cool genug, um die Teenies und Jugendlichen von heute in seinen Bann zu ziehen.

Dann stimmt es also, dass Facebook langsam aber sicher stirbt? Nein, Facebook wird voraussichtlich sicher auch die nächsten Jahre eines der führenden Netzwerke bleiben, soweit es auf seine Nutzer hört und Trends nicht komplett verschläft.

Fakt ist, dass Facebook vor allem bei den Nutzern ab 50+, auch Silver Ager genannt, immer interessanter und beliebter wird. Nicht nur die Eltern, sondern mittlerweile auch die Großeltern entdecken die Plattform immer häufiger und intensiver für sich, wie die nachfolgenden Nutzerzahlen deutlich zeigen. Dadurch wird auch sicher verständlich, dass die Jugendlichen dann nicht zusammen mit ihren Eltern + Oma und Opa über ihre neue Liebe, oder ähnliche Themen auf demselben Netzwerk diskutieren möchten.

Nutzung sozialer Netzwerke nach Altersgruppe in den USA

Nutzung sozialer Netzwerke nach Altersgruppe in den USA

Quelle Infografik: Statista

Was machen also die Teenies und Jugendlichen? Fangen diese wieder an, sich irgendwo zu treffen, so wie früher? Nein, weit gefehlt. Diese weichen lieber auf Plattformen wie WhatsApp, andere Chat-Alternativen, oder etwa Foto-Plattformen wie Instagram und Pinterest aus. Vor allem „Insta“, wie Instagram bei den Kids auch genannt wird, erfreut sich großer Beliebtheit.

Aus eigener Erfahrung weiß ich, wie unbeschwert und oberflächlich sich die Jugendlichen heute oft auf solchen Plattformen bewegen. Innerhalb von wenigen Sekunden werden oft mehrere Fotos und Videos eines Nutzerprofils durchgeliked, oder weiter verteilt, ohne überhaupt richtig gesehen zu haben, was der Inhalt darstellt, geschweige denn, darüber nachgedacht zu haben. Das kann dann manchmal auch entsprechend negative Auswirkungen mit sich bringen, vor allem weil oft nicht unterschieden wird, ob das jetzt ein privater und sensibler Inhalt ist, oder ob er ohne Bedenken für die Öffentlichkeit einsehbar sein kann.

Die größten sozialen Netzwerke weltweit, Stand: Jänner 2015

Die größten sozialen Netzwerke weltweit, Stand: Jänner 2015

Quelle Infografik: Statista

Ein Netzwerk, welches bei den Jugendlichen vor allem seit Ende 2014 immer populärer wird, und im Kreuzfeuer der Medien steht, ist YouNow. Hier kann man Live-Videos schnell, einfach und in Echtzeit ins Netz streamen. Klingt auf den ersten Blick nicht schlecht, nachfolgend aber mehr dazu.

Dass Teenager und Jugendliche auch in diesem Netzwerk mit ihren Inhalten viel zu unüberlegt umgehen, ist sicher nicht nur ihre Naivität, auch seitens YouNow fehlt es an Kontroll- und Privacy-Maßnahmen. Die Nutzer geben oft ohne Bedenken Einblick in das eigene Privatleben, Schule/Unterricht, Wohnung/Wohnort bis hin zu intimen Details.

Aktuell kann im Grunde jeder Nutzer die verfügbaren Live-Streams auf YouNow verfolgen, und das anonym. Nur wer selbst Inhalte hochladen, oder etwa den Live-Chat nutzen möchte, muss sich vorher zumindest im Netzwerk anmelden. Nachfolgend sehen Sie den Werbe-Trailer von YouNow.

Wie kann man seine Kinder vor den Gefahren im Netz also schützen? Das ist sicher nach wie vor eine sehr wichtige Frage und ein Thema, welchem sich Eltern und Gesellschaft stärker widmen müssen. Die Kinder und Jugendlichen müssen auf jeden Fall besser darüber informiert und sensibilisiert werden, welche Gefahren im Netz lauern.

Sie haben noch Fragen zu diesem Thema? Melden Sie sich einfach, wir informieren Sie gerne.



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