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Reputation aufbauen und messen

SiMedia
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20. September 2011
eMarketing
4 Comments

Um sich dem Thema zu nähern, empfiehlt es sich zu Beginn die wichtigsten Begriffe zu definieren, um Falschinterpretationen auszuschließen.

Definitionen:

Ein Unternehmen definiert sich durch folgende Aspekte und kann sich anhand dieser Punkte seinen eigenen Ruf aufbauen:

  • Image: Bild des Unternehmens, welches nach außen getragen wird (z.B. was über Werbung kommuniziert wird).
  • Marke: was effektiv zum Kunden gelangt. Dabei handelt es sich um jenen Teil des Images, welcher auch tatsächlich beim Kunden ankommt.
  • Unternehmensidentität: was das Unternehmen selbst von sich hält, wie es sich sieht und am Markt positioniert.
  • Reputation: die Gespräche der Kunden untereinander, also die Weiterverbreitung der Infos über das Unternehmen = der Ruf eines Unternehmens.

Wie kann ich eine gute Reputation aufbauen?

Zu allererst sollten folgende Punkte beachtet werden bzw. sollte jedes Unternehmen eine Reihe von Grundregeln befolgen, um eine möglichst gute Reputation aufbauen zu können:

  • Sympathie: Sympathie bei den Arbeitnehmern erzeugen durch angemessene Gehälter, Flexibilität, Familienfreundlichkeit…
  • Kompetenz: Qualität der eigentlichen Arbeit, Professionalität und Schnelligkeit bei der Durchführung von Arbeiten bzw. Aufträgen.
  • Transparenz: Offenlegung der Arbeitsschritte, welche durchgeführt werden, genaue Auflistung der Kosten, etc.
  • Authentizität: Es ist wichtig glaubwürdig zu bleiben, „totale“ Werbung ist fehl am Platz. Es darf nur kommuniziert werden, was auch tatsächlich eingehalten werden kann. Denn sich selbst oder dem Kunden etwas zu versprechen, was hinterher nicht eingehalten werden kann, ist der falsche Weg.

Wie kann ich Reputation messen?

Nun stellt sich die Frage, wie man die über die Jahre mühsam aufgebaute Reputation effektiv messen kann. Dies – und das sei an dieser Stelle gesagt – ist in vielen Fällen nicht immer einfach. Doch mithilfe folgender Methoden kann man einen ersten Überblick erlangen:

  • Fragebogen (Umfragen unter Kunden oder Befragungen der Allgemeinheit. Kurz: Was wissen die Menschen über das Unternehmen, welchen Ruf hat es ganz allgemein?)
  • Internet:
    • Lesen Sie Kommentare in Foren oder Blogs, die das eigene Unternehmen betreffen.
    • Studieren Sie Nachrichten, welche in der Presse über das Unternehmen auftauchen.
    • Nehmen Sie Bewertungen ernst (z.B. für Hotels: Bewertungen auf Holidaycheck, oder Bewertungen auf anderen Portalen).
    • Beachten Sie Erwähnungen in den Social Media Diensten (Social Media Beobachtung).
    • Berücksichtigen Sie sonstige Verbreitungen, die das Unternehmen betreffen (Recherche in Google, Google Alerts, etc.)

Durch die Auswertung dieser Quellen lässt sich fürs erste ein recht hilfreiches Bild des eigenen Unternehmens und wie es von anderen bewertet und gesehen wird, zeichnen.
Diese überaus wertvollen Daten sollten Sie zur Optimierung Ihrer Reputation nutzen. Sprich, nutzen Sie sie, um die Fragen zu beantworten: Wie erreiche ich mehr Menschen, und: Wie bekomme ich besseres Feedback?

Zusammenfassend gilt: Ihr Ziel sollte es sein, eine Marke aufzubauen. Das eigene Unternehmen soll zu einer anerkannten Marke innerhalb der Branche werden. Die Marke hat den Vorteil, dass eventuelle Unsicherheiten potentieller Kunden von Beginn an verringert oder gar ausgeschlossen werden können. Marken wecken Vertrauen und stehen für erwartete Qualitäten.
Das Ansehen, der Ruf des eigenen Unternehmens lässt sich auf diese Art und Weise bis zu einem gewissen Grad verbessern. Und mit ihm die Verkaufschancen. Was jedoch unerlässlich ist: Vergessen Sie nicht, die Erwartungen Ihrer Kunden auch zu erfüllen. Denn bekanntlich stehen Marken, wie bereits erwähnt, für erwartete Qualitäten.


4 Antworten

  1. Malte Landwehr

    27. September 2011, 15:29:24

    Speziell der Hinweis auf „Google Alerts“ ist sehr gut. Viele kleine Unternehmen und erst recht Selbstständige schrecken davor zurück Zeit und Geld in Social Media Monitoring Tools zu stecken. Dabei lässt sich mit einem wirklich kinderleicht einzurichtenden Google Alert, schon unglaublich viel überwachen. Ich glaube ich habe im Online Reputation Geschäft bis jetzt kein Tool so oft empfohlen wie Google Alerts.

    1. SiMedia

      SiMedia

      6. Oktober 2011, 10:01:10

      Dies sehen wir genauso. Google Alerts ist wirklich ein einfaches, aber sehr effektives Tool – es spart sehr viel Zeit und ist zudem noch kostenlos.

  2. Alex

    6. Oktober 2011, 14:57:20

    Richtig. Das Monitoring ist und wird in Zukunft noch wichtiger für Unternehmen, die im Social Web engagiert sind. Fakt ist auch, dass diese Art des Monitorings noch in den Kinderschuhen steckt. Hab hier – zusätzlich zu Google Alerts – noch ein paar Tools gefunden, die Interessant sein könnten: http://t3n.de/news/social-media-monitoring-besten-tools-2011-320713/



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