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Paid Content: Muss (bezahlter) Inhalt teuer sein?

Paid Content: Muss (bezahlter) Inhalt teuer sein?

SiMedia
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14. August 2014
Social-Media-Marketing
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Guter Content kostet Geld, das ist nun mal so und sollte langsam auch in den Köpfen angekommen sein. Die verwöhnte „Gratis-Gesellschaft“ tut sich damit noch etwas schwer, ist es doch so einfach, sich Content schnell und innerhalb kürzester Zeit aus dem Internet zu besorgen. Spätestens sobald der geklaute Content keinen Erfolg bringt, blickt man dann in ratlose Gesichter und großen Fragezeichen über den Köpfen. Dabei ist die Antwort recht einfach: „Nur hochwertiger und einzigartiger Content kann richtig punkten und Erfolg & Mehrwert bringen.“

Wer von uns ist nicht schon einmal auf schlechten Content mit falschen Informationen gestoßen und hat sich richtig geärgert? Z.B. beim Wandern ist mir das schon öfters passiert. Auch führende Wander- und Tourismusportale liefern oft Fehl- und Falschinformationen. An sich ja ok, jeder von uns macht Fehler, aber wenn man dieselbe Information an 2 verschiedenen und komplett voneinander unabhängigen Plattformen liest… wer hat da wohl von wem abgeschrieben?

Sieht man sich die aktuelle Entwicklung im Bereich SEO/eMarketing an so wird schnell klar, Paid Content, also bezahlter Inhalt, ist ganz klar im Aufwärtstrend. Und hier sprechen wir nicht nur von der Erstellung neuer Inhalte für Webseiten, sondern auch die Bewerbung derselben durch bezahlte Werbung in Advertising-Form.

Warum ist das so? Die einfachste Erklärung ist wohl, dass es immer schwieriger wird, in der organischen Suche von Google vorne zur ranken. Und da Google nun einmal absoluter Marktführer ist, in den meisten Gebieten jedenfalls, kommen viele Betriebe nicht mehr darum herum, sich die Sichtbarkeit z.B. über Google AdWords einzukaufen. Google ist natürlich nicht die einzige Plattform, welche diese Möglichkeit bietet, z.B. kann man sich auch bei Facebook oder Bing bezahlte Anzeigen einkaufen, welche dann laut Klick verrechnet werden.

Google AdWords-Erfolgsstory

Google AdWords-Erfolgsstory © Google

An und für sich ist das Pay per Click-System (Bezahlen laut Klick) ja ein recht faires System: Man stellt ein bestimmtes Klickbudget bereit, richtet die Kampagne ein, stellt diese online und dann wird nur Geld vom eigenen Budget abgezogen, wenn ein User auf die Anzeige klickt. Es ist also nicht rein eine Werbeform für die „Großen“, sondern auch durchaus für Klein- und Mittelbetriebe interessant. So schön dies auch alles klingt, kann es dann trotzdem sehr schnell sehr teuer werden, wenn man sich bei der Einrichtung der Kampagnen nicht richtig auskennt. So wird dann oft mit viel zu allgemeinen, oder nicht relevanten Begriffen geworben und somit werden Klicks und Budget verschenkt! Zertifizierte Agenturen bieten hier die nötige Sicherheit und Hilfe.

Teurer wird das Schalten solcher bezahlter Kampagnen auch aus dem Grund, da die Anzahl der Mitbewerber laufend steigt. Auch dies ist verständlich: je mehr Interessenten für dieselben Begriffe Anzeigen schalten, desto höher wird auch der CPC-Preis, also der Preis pro Klick. Hier wiederum können Profis optimieren und unter anderem auch durch die Optimierung der CTR (Click-Through-Rate = Klickrate) einiges an Geld einsparen. Die Klickrate gibt an, wie häufig ein Werbelink (oder z.B. Banner), im Verhältnis zu seinen Werbeeinblendungen geklickt wurde.

Schaut man sich die Entwicklung bei der bezahlten Werbung in Facebook an so erkennt man, dass seit Anfang des Jahres 2014 Facebook-Werbeanzeigen fast 3 Mal so teuer geworden sind. Da die organische Reichweite (also nicht bezahlte Postings) laufend sinkt, oder zumindest in der Vergangenheit sank, wird die Schaltung von bezahlten Anzeigen wohl auch hier weiter zunehmen, um den Verlust der Sichtbarkeit etwas auszugleichen. Somit wird die bezahlte Reichweite aber auch weiterhin laufend teurer werden, denn wo mehr Mitbewerber, da wird die „Luft“ nun mal dünner.

Facebook-Advertising, werben auf dem weltweit größten sozialen Netzwerk

Facebook-Advertising, werben auf dem weltweit größten sozialen Netzwerk © Facebook

Scheint einiges an dieser Werbeform auf den ersten Blick auch etwas kompliziert/komplex zu sein, so ist es für die aktuelle Marktsituation, mit kurzfristigen Anfragen/Absagen, kurzfristige Bewerbung von Angeboten/Last Minute, Erreichen neuer Märkte, usw. wohl genau das richtige Werkzeug, welches mit in die Gesamt-Marketingplanung und den Marketingmix hineingehört. Und mit der richtigen Agentur an seiner Seite, ist diese Form der Werbung sehr transparent und fair.

Sie haben weitere Fragen zu diesem Thema? Dann melden Sie sich einfach bei uns, gerne beraten wir Sie!


one Antworten

  1. Stefan Unterthurner

    Stefan Unterthurner | SiMedia

    2. Oktober 2014, 12:15:55

    Schöner Beitrag, Robert. Eines möchte ich an der Stelle noch loswerden: Content ist nicht König. Content ist nur der Hebel, mit dem (gute) Gespräche in Gang gesetzt werden. Oder um es mit Cory Doctorow zu sagen: „Conversation is king. Content is just something to talk about.“



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