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Mobile Nutzung und mobile Suche

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27. Februar 2012
Mobile Design, UX & Webdesign
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Eine Reihe von Studien belegen es: Die mobile Nutzung, also das Internetsurfen unterwegs, nimmt stetig zu. Im weltweiten Durchschnitt liegt die Internetnutzung am Handy bzw. Smartphone oder Tablet zurzeit bei ca. 8 %. Ein Wert, der nicht mehr unberücksichtigt bleiben kann. Zeit also, sich mit dem Thema eingehender zu befassen.

mobileweb

Die mobile Internet-Nutzung unterscheidet sich vom Surfen am klassischen Computer nicht unwesentlich. Wer nämlich eine Website mit seinem Smartphone aufruft, der will Informationen möglichst rasch, unkompliziert und vor allem benutzerfreundlich vorfinden. Schließlich ist das Display eines Smartphones zu klein, um Besuchern echtes Surfvergnügen bieten zu können.  Umso wichtiger ist es, Usern die eigene Webseite in einer mobilen, an das jeweilige Endgerät angepassten Version zur Verfügung zu stellen.

Anforderungen an modernes Webdesign

Eine der größten Herausforderungen ist es also, die eigene mobile Seite auf die Größe gängiger Handy- bzw. Tablet-Displays sowie deren Bedienroutinen anzupassen. Wie das funktioniert? Mithilfe von speziell programmierten Apps oder aber über so genanntes Responsive Design. Der Unterschied: Während die kleinen Anwendungsprogramme (App = application) ausschließlich auf jener Plattform laufen, für welche sie programmiert wurden, arbeiten Webseiten im Responsive Design plattformübergreifend. Egal, ob die Seite über iPhone, iPad oder Android-Smartphone aufgerufen wird, sie passt sich an die Darstellungsmöglichkeiten des Endgerätes an.

In puncto Webdesign gilt es also eine Reihe von Aspekten zu berücksichtigen oder gar zu überdenken, wie etwa die Länge der Texte, die Anzahl der Bilder oder aber auch die Menüstruktur einer Seite. Ellenlange Untermenüs sind nämlich fehl am Platz. Stattdessen gilt es, die wichtigsten Menüpunkte mit den wesentlichsten Informationen hervorzuheben und Inhalte einfach und klar, kurz: übersichtlich aufzubereiten.

Google & Co. am Handy

Die mobile Suche, also die Bedienung einer Suchmaschine am Handy oder Tablet-PC, unterscheidet sich von der Suche am heimischen PC in erster Linie darin, dass Nutzer mit Smartphones meist spontan vor Ort „schnelle“ Informationen suchen wie z.B. Infos zu einem Restaurant in der Nähe, das aktuelle Kinoprogramm oder ein Fußballergebnis. Interessant für Tourismustreibende: Auch nach Unterkünften wird auf diesem Wege gerne gesucht. Und zwar sowohl vor Ort, um Hotels, Pensionen und mehr in der unmittelbaren Umgebung zu finden, als auch verstärkt im Zuge der Reisevorbereitung.

Wichtig zu wissen: In den Google-Suchergebnissen werden an oberster Stelle die Google Places angezeigt. Wer weitere Suchergebnisse sehen möchte, der muss nach unten scrollen. In diesem Zusammenhang wird ersichtlich, wie wichtig auch die Optimierung des eigenen Google-Places-Eintrages ist. Sämtliche Informationsfelder zu Ihrem Betrieb sollten ausgefüllt sein.

Was noch zu berücksichtigen ist

Wie für jede Webseite ist es auch für mobile Internetauftritte unerlässlich, die wichtigsten Keywords in den Texten zu platzieren. Allerdings sollten die Textpassagen – wie bereits erwähnt – nicht zu lang sein. Besser, für Besucher relevante Infos werden in knapper aber aussagekräftiger Form bereitgestellt. Weitere Bedeutung gewinnen in diesem Zusammenhang auch eigens erstellte Landingpages, welche sich auf gezielte Such-Anfragen beziehen. So kann nämlich auch und vor allem im Mobile Web der Weg der Nutzer hin zur gewünschten Information weiter verkürzt werden. Übrigens: Eine eigene „mobile“ Sitemap dient dem Googlebot-Mobile bei der Indexierung Smartphone spezifischer Inhalte. Weitere Informationen dazu finden Sie hier.

Ein nicht unwesentlicher Aspekt, der sich zu den genannten gesellt: Mobile Internetnutzer sind ungeduldig. Ein Punkt, der mit Blick auf die Ladegeschwindigkeit einer Seite berücksichtigt werden muss. Hinzu kommt, dass Internetverbindungen mancherorts keinen breiten und schnellen Datenaustausch ermöglichen, was die Wartezeit der Suchenden zusätzlich verlängert.

Fazit: Von all den genannten Punkten ist und bleibt das wichtigste Kriterium die Usability, also die Benutzerfreundlichkeit einer Seite. Der Besucher soll auch mittels Smartphone Informationen schnell und einfach finden. War dies zu Beginn des mobilen Internetzeitalters nicht umsetzbar, so werden heute Internetpräsenzen im Responsive Design besagtem Anspruch allemal gerecht. Ungeachtet dessen gilt es aber auch andere Faktoren abseits der eigenen Webseite im Auge zu behalten. Stichwort: Google Places.

Sie haben Fragen zu den Themen Google Places und Responsive Design oder möchten, dass Ihre Website auch auf mobilen Endgeräten wie iPhone oder iPad einwandfrei läuft? Dann kontaktieren Sie uns, wir beraten Sie gerne persönlich.



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