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Googles Penguin-Update – was nun?

SiMedia
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15. Mai 2012
eMarketing, Suchmaschinen-Marketing (SEO)
4 Comments

PenguinNach dem Panda kam der Pinguin: Und zwar am 24. April 2012. Laut Google sind jedoch lediglich 3 % der Suchergebnisse betroffen. Das Penguin-Update ist bereits vollständig ausgerollt und da es sich hierbei um eine Algorithmusänderung handelt, ist ein herkömmlicher Reconsidaration Request (also ein Antrag auf erneute Prüfung der Website bei Verlusten) zwecklos.

 

Ursachen für Penguin:

Vergleicht man einige Seiten, die von Penguin betroffen sind, so fallen einem folgende Faktoren auf, welche auf vielen dieser Seiten zu finden sind:

  • Gekaufte Links
  • Viele Links mit exaktem Anchor- bzw. Link-Text (die mit dem Keyword-Anchortext in den Top 10 waren)
  • Kommentar-Spam mit Keywords
  • Viele Money-Links (Links mit Begriffen, die ein hohes Suchvolumen und “Cost per Click” haben)
  • Links von Artikelverzeichnissen oder Netzwerken
  • Links von Spam- oder bereits abgestraften Seiten
  • „Schwacher“ Content

Eine Kombination aus schlechten Links und zu häufigem Gebrauch desselben Anchor-Textes (Link-Text) ist aber anscheinend nicht alleine für die Rankingverluste von Websites der letzten Tage verantwortlich –  vielmehr scheinen auch die Panda Faktoren (z.B. schwacher, nicht einzigartiger Content) bei den Bewertungen berücksichtigt worden zu sein.

Vor allem Kommentar-Spam ist für Google relativ einfach zu erkennen und ein Indiz für eine Überoptimierung. Wer in Weblogs kommentiert, sollte hierbei also Vorsicht walten lassen ob bzw. wie und wie oft er seine Seite verlinkt.

Aber nicht nur auf die externen Links sollte man Acht geben – auch interne Links können häufig dasselbe Keyword (Schlüsselbegriff) enthalten und ggf. auf viele gleichartige Unterseiten (oder sogar immer dieselbe Unterseite) verlinken.

Fazit: Wer also Rankingverluste bezüglich Panda und Penguin erlitten hat, sollte seine Seite auf die genannten Faktoren hin prüfen und diese korrigieren. Aber auch hier ist es wichtig, nicht übereilt zu handeln: Zuerst sollte die komplette Seite analysiert werden, um die exakten Gründe für die Verluste herauszufinden.
Nur wer die genauen Ursachen kennt, kann jenen eine Priorität zuordnen und die wichtigsten Arbeiten nach und nach erledigen – z.B. Keywordlinks langsam abbauen, den Content korrigieren und natürliche Links zusätzlich aufbauen.

Bild: CC / Geoff



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